Wieso gibt es eigentlich Tag und Nacht und warum ist es im Sommer wärmer als im Winter? Komisch, in Feuerland in Südamerika ist Winter, wenn wir hier gleichzeitig im Sommer baden gehen. Und wer bewegt sich eigentlich in welche Richtung und was ist der Unterschied zwischen kreisen und drehen? Und warum geht der Vollmond immer rund und schön abends am Horizont auf? Wenn er aber nur halb beleuchtet ist, dann ist abends keine Spur von ihm zu sehen.

Im Augenblick sehen wir aus dem Fenster der Klasse 6 die Sonne hinter der Unterstufe aufgehen. Aber das ist nicht immer so. Und dann gibt es Ebbe und Flut, und damit hat der Mond etwas zu tun – aber auch die Erde.

Das alles und noch viel mehr können wir jetzt erklären, denn wir hatten eine Himmelskunde-Epoche. Darin kamen die Erde und der Mond vor, die Sonne und die Planeten. Und natürlich die Fixsterne und die Sternbilder, die Menschen aus ihrer Stellung zueinander gesehen haben.

Einen Ausflug haben wir auch gemacht, vom S-Bahnhof Lürrip aus bis nach Bochum zum Planetarium. Das ist eine Art Kino mit gemütlichen Liegesesseln und einer Kuppelleinwand „im Himmel“. Da geht die Sonne auf und unter, die Sternbilder erscheinen, es gab sogar Bilder von einem Schwarzen Loch, von Raumstationen, von Reisen durchs Universum, die wir nie antreten könnten, weil alles viiiiiiiiiiel zu weit ist. Alleine der nächste Stern,“Proxima Centauri“, ist vier Lichtjahre von unserem Stern „Sonne“ entfernt. Von der Sonne zur Erde braucht das Licht „nur“ acht Minuten! Und vom Mond sogar nur etwas mehr als eine Sekunde.

Jeder hat einen eigenen Zenit, auch einen eigenen Horizont. Unser Himmelskundespruch lautet so: Zenit und Nadir

Irma Schiefner, Klassenlehrerin Klasse 6